Trace the Face -
Online-Suche mit Fotos
Family Links Poster
Trace the Face -
auch auf Facebook 
Link zum internationalen Suchdienst-Netzwerk Family Links Network

Melden Sie sich hier für den DRK-Suchdienst-Newsletter an.

Datenschutzerklärung

DRK-Suchdienst in Ihrer Nähe:

Gesundheitshilfen und Hilfen zum Lebensunterhalt

Eine weitere humanitäre Aufgabe des DRK-Suchdienstes ist die Leistung von Materiellen- und Gesundheitshilfen. Viele Deutsche, insbesondere ältere Menschen, in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in den asiatischen Nachfolgestaaten der UdSSR beziehen ein nur unzureichendes Einkommen oder eine geringe Rente. Wenn diese Menschen erkranken, können sie die Kosten einer erforderlichen medizinischen Behandlung oder eines Arzneimittels kaum bezahlen. Der DRK-Suchdienst unterstützt daher diese bedürftigen und kranken Menschen mit individuellen Hilfen zum Lebensunterhalt und mit Gesundheitshilfen.

Finanziert wird diese Unterstützung aus Fördermitteln des Bundes. Ergänzend hierzu leistet das DRK für Nichtdeutsche ebenfalls Einzelfallhilfen aus Eigenmitteln.

Die zuständige Fachgruppe beim DRK-Suchdienst Standort Hamburg kann folgende Hilfen leisten:

Individuelle Gesundheitshilfen
Individuelle Hilfen zum Lebensunterhalt

Gesundheitshilfen

Organisation von Heilbehandlungen
Lieferung orthopädischer Hilfsmittel und Medikamente

Voraussetzung der Prüfung und Bearbeitung jedes Antrags auf Gesundheitshilfe ist die Vorlage einer aktuellen ärztlichen Diagnose des im Heimatland behandelnden Arztes unter Angabe der benötigten Hilfe (Heilbehandlung, orthopädisches Hilfsmittel, Medikament). Die Entscheidung über die Bewilligung eines Antrags erfolgt aufgrund der Bedürftigkeit des Antragstellers sowie der medizinischen Notwendigkeit der Maßnahme.

Besonderheiten gelten für Anträge auf orthopädische Hilfsmittel und Medikamente aus der Russischen Föderation, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Ukraine.

Heilbehandlung

Dazu zählen:

  • operative Heilmaßnahmen,
  • ambulante/ stationäre Untersuchungen und Behandlungen (ggf. inkl. Rehabilitationsmaßnahmen) sowie
  • unter bestimmten Umständen stationäre Kurbehandlungen.

Heilmaßnahmen werden grundsätzlich im Heimatland des Patienten durchgeführt.

Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen kann die Durchführung einer Heilmaßnahme auch in Deutschland genehmigt und finanziert werden, wenn im Heimatland des Patienten keine Heilung oder Besserung der Erkrankung zu erwarten ist. Gründe dafür können Mängel in der medizinischen Versorgung im Land sein oder auch eine persönliche Notlage des Erkrankten.

Anträge sind an den Standort Hamburg zu richten.

Lieferung orthopädischer Hilfsmittel und Medikamente

Seit 2013 werden orthopädische Hilfen und Medikamentenhilfen für Deutsche im Gebiet der Russischen Föderation, in Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und in der Ukraine vorrangig über die Strukturen der Selbstorganisationen der deutschen Minderheit in den o.g. Republiken geleistet. Nur in den Fällen, in denen eine Hilfe vor Ort nicht möglich ist, können Medikamente und orthopädische Hilfen wie bisher vom Suchdienst-Standort Hamburg versandt werden.

Anträge auf medizinische Hilfsmittel bzw. Medikamente können nur noch im Aufenthaltsland des Hilfebedürftigen bei der zuständigen Selbstorganisation gestellt werden.

Antragsteller aus dem Bundesgebiet müssen sich daher direkt an den Suchdienst Standort Hamburg  wenden, um weitere Informationen zu diesem Verfahren (Antragsstellung und Abwicklung der Hilfen in der GUS, Kontaktdaten der zuständigen Selbstorganisation vor Ort) zu erhalten.

Für die übrigen Republiken der GUS (Moldau, Weißrussland, Georgien, Tadschikistan, Turkmenistan, Armenien und Aserbaidschan) sowie für die Länder Mittel-, Ost- und Südeuropas verbleibt es beim bisherigen Verfahren. Anträge, versehen mit einer ärztlichen Diagnose und einem aktuellen Rezept/ einer aktuellen Verordnung des Hilfsmittels, können weiterhin direkt aus dem Aufenthaltsland an den DRK-Suchdienst Standort Hamburg geschickt oder über Verwandte/Bekannte in Deutschland dorthin übermittelt werden.

Voraussetzung ist, dass der Hilfebedürftige aufgrund einer mangelhaften Ausstattung im Bereich Gesundheitsfürsorge oder materieller Not nicht in der Lage ist, sich mit den notwendigsten Arznei- oder medizinischen Hilfsmitteln zu versorgen. Entsprechende Nachweise sind vorzulegen.

Um weitere Informationen zur Antragstellung auf Gesundheitshilfen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den DRK-Suchdienst Standort Hamburg, Fachgruppe Materielle und Gesundheitshilfen.

Kontaktdaten Heilbehandlung:

Telefon.: 040 432 02 – 139/ Telefax: 040 432 02 – 251/ E-Mail: mgh@drk-suchdienst.de

Kontaktdaten Lieferung orthopädischer Hilfsmittel und Medikamente:

Telefon: 040 432 02 – 218/ Telefax: 040 432 02 – 251/ E-Mail: mgh@drk-suchdienst.de

Hilfen zum Lebensunterhalt

In Polen lebende bedürftige Deutsche haben die Möglichkeit, Leistungen nach dem Sozialgesetz (SGB XII) zu beziehen und können in das Hilfeprogramm SGB XII (früher: BSHG) beim DRK-Suchdienst aufgenommen werden.

Voraussetzung: Hierfür kommen jedoch nur solche Personen oder Haushalte in Betracht, deren Einkünfte das gesetzliche Existenzminimum unterschreiten. Die Höhe der Hilfen richtet sich nach dem jeweiligen Grad der Unterschreitung. Für besondere Erschwernisse werden ggf. darüber hinaus Zuschläge gewährt. Die Hilfeleistungen erfolgen durch Geldüberweisungen.

Kontaktdaten Hilfen zum Lebensunterhalt

Telefon: 040 432 02 – 107/ Telefax: 040 432 02 – 251/ E-Mail: mgh@drk-suchdienst.de