Trace the Face -
Online-Suche mit Fotos
Family Links Poster
Trace the Face -
auch auf Facebook 
Link zum internationalen Suchdienst-Netzwerk Family Links Network

Melden Sie sich hier für den DRK-Suchdienst-Newsletter an.

Datenschutzerklärung

DRK-Suchdienst in Ihrer Nähe:

DRK-Suchdienst Newsletter, Ausgabe 3/2016, Dezember 2016

Grußwort +++ Pressekonferenz: Internationaler Tag der Vermissten +++ Farhad S. findet Familie über "Trace the Face" +++ Wichtige Suchmethode: "Trace the Face" +++ Hilfsangebote für Beratende +++ KAB-Mobil im Einsatz +++ Der Iranische Rote Halbmond zu Besuch beim DRK-Suchdienst +++ Russlanddeutsche: Einblicke aus der Migrationsforschung +++ Pressespiegel

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Interessierte,

gemeinsam blicken wir zurück auf ein ereignisreiches Jahr der Suchdienstarbeit: In Zeiten vieler bewaffneter Konflikte und großer Flüchtlingsbewegungen weltweit erreicht uns eine Vielzahl von Anfragen; weiterhin vermissen Millionen Menschen ihre Angehörigen und erhalten Hilfe und Unterstützung vom DRK-Suchdienst.
 
Kein Wunder also, dass die Einladung zur Bundespressekonferenz mit DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters Ende August ein enormes Medieninteresse hervorgerufen hat. Zum Internationalen Tag der Vermissten hat der DRK-Suchdienst dort seine aktuellen Aufgaben vorgestellt. Über statistische Angaben hinaus sind es insbesondere die persönlichen Schicksale, die zeigen, wie gegenwärtig die Arbeit des Suchdienstes ist. Wir haben die vielen Pressebeiträge und entsprechende Links im internen Bereich der Website www.drk-suchdienst.de gebündelt.
 
Über die Website www.tracetheface.org finden Menschen mit Hilfe des Roten Kreuzes wieder zusammen und die quälende Ungewissheit hat endlich ein Ende. In dieser Ausgabe unseres Newsletters lesen Sie die Geschichte von Farhad S., der dank seines Fotos und Trace the Face seine Familie in Afghanistan wiederfand. 
 
Trace the Face wird kontinuierlich angepasst und technisch weiterentwickelt: So steht seit etwa einem Jahr der passwort-geschützte interne Bereich Trace the Face -kids- zur Verfügung. Mit unserer Zusammenfassung können Sie sich einen aktuellen Überblick über das Angebot Trace the Face verschaffen.
 
Wir haben in dieser Ausgabe auch zwei Interviews für Sie: Die Psychologin Lydia Hantke beschäftigt sich mit psychischen Belastungen von Menschen, die fachlich mit Traumatisierten zu tun haben, z.B.  Suchdienst-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in der Beratung zur Suche und Familienzusammenführung. Und der Migrationsforscher Jannis Panagiotidis hat die Identität der Russlanddeutschen analysiert – ein wichtige Zielgruppe der Angebote des DRK-Suchdienstes.
 
Das Suchdienst-Ehrenamt spornt an: Viele Helferinnen und Helfer haben zusammen das neue Fahrzeug des Kreisauskunftsbüros im Rheingau-Taunus für kommende Einsätze vorbereitet. Die KAB sind gewappnet und geben bei Katastrophen oder Großschadenslagen Auskunft über den Verbleib vermisster Angehöriger.
 
Dank unermüdlichen Einsatzes konnte der DRK-Suchdienst so vielen Menschen in Not neue Hoffnung geben und unermessliches Leid zumindest teilweise lindern. Für dieses Engagement und Mitempfinden möchte ich an dieser Stelle herzlich danken. Lassen Sie uns weiterhin dazu beitragen, Licht in eine Welt zu bringen, die vielerorts überschattet ist.
 
Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedlicheres Neues Jahr 
und viel Vergnügen beim Lesen.
 

Ihre
Dorota Dziwoki
Leiterin DRK-Suchdienst Leitstelle, Berlin
 

Presseecho Spezial

Pressekonferenz zum Internationalen Tag der Vermissten

Zum Internationalen Tag der Vermissten am 25. August trat DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters vor die Presse, um über die Arbeit des Suchdienstes zu berichten. Das IKRK veröffentlichte auch einen Film über Trace the Face – mit einer Erfolgsgeschichte des DRK-Suchdienstes.

Reportage

Farhad S. findet Familie über "Trace the Face"

Im Februar 2015 ließ sich Farhad S., aus Afghanistan geflüchtet, vom DRK-Suchdienst fotografieren und sein Bild wurde auf dem Webportal Trace the Face eingestellt. Einen Monat später entdeckte ein Verwandter in Afghanistan sein Bild, und die Familie konnte wieder miteinander Kontakt aufnehmen – nach fünf Jahren der Ungewissheit.

Aktuelles

Wichtige Suchmethode: "Trace the Face"

Die Suchmethode Trace the Face wird kontinuierlich angepasst und technisch weiterentwickelt: So steht seit etwa einem Jahr der passwort-geschützte interne Bereich Trace the Face -kids-  zur Verfügung. Mit der aktuellen Zusammenfassung über das Angebot Trace the Face können Sie sich einen Überblick verschaffen. 

Interview

Hilfsangebote für Beratende

Die Arbeit mit Menschen auf der Flucht oder Menschen, die in Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen leben, kann psychisch sehr belastend sein. Das Faltblatt „Psychologische Erste Hilfe“ vom DRK-Generalsekretariat und die Webseite „be-here-now.eu“ bieten Tipps und Hilfe für Beratende. Wir haben mit der Psychologin der Seite – Lydia Hantke – über ihre Erfahrungen gesprochen.

Aus der Praxis

KAB-Mobil im Einsatz

Das Suchdienst-Ehrenamt spornt an: Viele Helferinnen und Helfer haben zusammen das neue Fahrzeug des Kreisauskunftsbüros im Rheingau-Taunus für kommende Einsätze vorbereitet. Die KAB sind gewappnet und geben bei Katastrophen oder Großschadenslagen Auskunft über den Verbleib vermisster Angehöriger.

Internationales

Der Iranische Rote Halbmond zu Besuch beim DRK-Suchdienst

Drei Kolleginnen vom Suchdienst des Iranischen Roten Halbmondes und von der IKRK-Delegation in Teheran haben zwischen dem 04. und 09. September 2016 den DRK-Suchdienst besucht. Es war für alle Beteiligten eine ereignisreiche Woche.

Interview

Russlanddeutsche: Einblicke aus der Migrationsforschung

Nach 1990 sind mehr als zwei Millionen Deutschstämmige aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland eingewandert. Der DRK-Suchdienst hat viele von ihnen unterstützt: Bei der Beschaffung von Dokumenten, Nachweisen oder der Suche nach Angehörigen. Lesen Sie hier ein Interview mit dem Migrationsforscher Prof. Dr. Jannis Panagiotidis über Russlanddeutsche damals und heute.