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DRK-Suchdienst Newsletter, Ausgabe 3/2017, Dezember 2017

Editorial: Grußwort | Aktuelles: Dr. Rudolf Seiters nimmt Abschied als DRK-Präsident | Reportage: Ehrenamtliche Unterstützung bei der Internationalen Suche | Presseecho Spezial: Pressekonferenz zum Internationalen Tag der Vermissten | Zwischenbilanz: 10 Jahre Sprachnachweis beim Ehegattennachzug | Aus der Praxis: Erfolgreiche Kooperation UNHCR – DRK-Suchdienst bei der Beratung zur Familienzusammenführung | Aktuelles: Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Roten Kreuz | Pressespiegel: Suchdienst in der Presse

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Interessierte,

 

vor wenigen Tagen hat Dr. Rudolf Seiters als Präsident Abschied vom DRK genommen. Mit Frau Gerda Hasselfeldt steht nun erstmals eine Präsidentin an der Spitze des Verbandes und wir freuen uns auf die zukünftigen gemeinsamen Meilensteine in der Suchdienstarbeit.

 

Während seiner 14-jährigen erfolgreichen Amtszeit als DRK-Präsident hat Dr. Seiters den Suchdienst engagiert begleitet und sich stets für die Belange der Suche und Familienzusammenführung eingesetzt. Auch dank seiner Unterstützung kann der DRK-Suchdienst sein humanitäres Mandat weiterhin im Auftrag der Bundesregierung erfüllen.

 

Sei es etwa die Internationale Suche nach Angehörigen von Menschen, die vor bewaffneten Konflikten geflohen sind oder die Schicksalsklärung der Vermissten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, über 70 Jahre später: An den Geschichten betroffener Familien hat Dr. Seiters vielfach persönlich Anteil genommen und ihre Wiedersehensfreude geteilt, wie auch auf der Pressekonferenz anlässlich des Internationalen Tages der Vermissten im August dieses Jahres.

 

Lesen Sie in diesem Newsletter auch darüber, wie der Suchdienst neue Wege geht und erfolgreich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Internationale Suche gewinnt, wie etwa Frau Margit Diller-Frömmel, die als aktive Unterstützerin in Brandenburg unterwegs ist.

 

Nach 10 Jahren ziehen wir Bilanz über den seitdem erforderlichen Sprachnachweis für Ehegatten, die aus Drittstaaten nach Deutschland nachziehen.

 

Dank einer neuen Kooperation mit der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR konnten wir im Herbst bundesweit intensive Schulungen zur Flüchtlingsberatung durchführen.

 

In Dezember gab es zudem die Gelegenheit für einen interessanten Austausch mit einer Kollegin vom Suchdienst des Ukrainischen Roten Kreuzes zur gemeinsamen Arbeit.

 

Immer, wenn wir von den Menschen erzählen, denen wir helfen konnten, sind dies auch die Erfolgsgeschichten Ihrer Suchdienstarbeit. Herzlichen Dank, dass Sie sich in diesem Jahr wieder unermüdlich für unser humanitäres Anliegen eingesetzt haben. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich weiterhin eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

 
 

Ihre
Dorota Dziwoki
Leiterin DRK-Suchdienst-Leitstelle, Berlin
 

Aktuelles

Dr. Rudolf Seiters nimmt Abschied als DRK-Präsident

Am 01. Dezember 2017 hat die DRK-Bundesversammlung Frau Gerda Hasselfeldt einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Wenige Tage später nahm Herr Dr. Rudolf Seiters als ihr Vorgänger im Amt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im DRK-Generalsekretariat persönlich Abschied.

Reportage

Ehrenamtliche Unterstützung bei der Internationalen Suche

Margit Diller-Frömmel unterstützt den DRK-Suchdienst ehrenamtlich bei der Internationalen Suche. Sie ist Teil eines gelungenen Pilotprojektes, das in Bayern, Brandenburg und Berlin durchgefürt wurde. "Es entspricht meinem demokratischen Grundverständnis, dass man sich für die Gesellschaft engagiert", sagt Margit Diller-Frömmel 

Pressesecho Spezial

Pressekonferenz zum Internationalen Tag der Vermissten

Am 29. August, einen Tag vor dem Internationalen Tag der Vermissten, gab der DRK-Suchdienst eine Pressekonferenz zur aktuellen Suchdienstarbeit. DRK-Präsident Rudolf Seiters berichtete von den vielen Menschen, die sich jährlich an den Suchdienst wenden: Voraussichtlich etwa 8.000 Anfragen zu Vermissten aus dem Zweiten Weltkrieg und über 2.000 internationale Suchanfragen, vor allem von Flüchtlingen, werden bis Ende 2017 beim Suchdienst eingehen.

Zwischenbilanz

10 Jahre Sprachnachweis beim Ehegattennachzug

Im August 2007 ist eine Reform des Zuwanderungsgesetzes in Kraft getreten, die auch einige aufenthaltsrechtliche Neuregelungen beinhaltete. Seitdem müssen aus Drittstaaten nachziehende Ehegatten belegen, dass sie sich "zumindest auf einfache Art" auf Deutsch verständigen können. Entsprechende Nachweise erbringen die Betroffenen durch eine Prüfung bei einem Goethe-Institut in ihrem Herkunftsland.

Aus der Praxis

Erfolgreiche Kooperation UNHCR – DRK-Suchdienst bei der Beratung zur Familienzusammenführung

Dank einer Zusammenarbeit mit dem UNHCR konnte der DRK-Suchdienst in diesem Jahr mehrere Mitarbeiterschulungen durchführen. So sollen Suchdienst-Beraterinnen und -Berater zu Themen wie „Familien- und Geschwisternachzug“, „Terminvergabesysteme bei deutschen Auslandsvertretungen“ oder „Anerkennung religiöser Eheschließungen in Eritrea“ auf den neusten Stand gebracht werden . 

Aktuelles

Arbeitsbesuch vom Suchdienst des Ukrainischen Roten Kreuzes

Anfang Dezember besuchte Frau Liudmyla Tavrovska vom Ukrainischen Roten Kreuz das DRK Generalsekretariat sowie die Standorte München und Hamburg. In Berlin nahm die Leiterin der Suchdienst-Leitstelle, Frau Dorota Dziwoki, sie in Empfang.