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DRK-Pressekonferenz zum Internationalen Tag der Vermissten 2019 (30. August)

"Das Interesse in vielen deutschen Familien an den Schicksalen ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten 2019. Foto: DRK
"Das Interesse in vielen deutschen Familien an den Schicksalen ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten 2019. Foto: DRK

BERLIN Bei einer DRK-Pressekonferenz in der Bertelsmann Stiftung in Berlin haben die DRK-Präsidentin, Gerda Hasselfeldt, der stellvertretenden Direktor für Europa/Zentralasien beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf, Martin Schüepp, und die Leiterin der Suchdienst-Leitstelle, Dorota Dzoiwoki, von den Herausforderungen und Erfolgen der Suchdienstarbeit berichtet. Eine Schülerin aus Dresden, die über den DRK-Suchdienst das Schicksal ihres im Zweiten Weltkrieg vermissten Ur-Großvaters ermitteln konnte sowie ein äthiopischer Flüchtling, der dank des DRK-Suchdienstes wieder im Kontakt mit seinem jahrelang vermissten Vater im Sudan steht, haben persönlich ihre Geschichten erzählt.

Den Internationalen Tag der Vermissten (30. August) nutzt der DRK-Suchdienst seit vielen Jahren, um auf seine Angebote aufmerksam zu machen. Fast 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges haben immer noch Tausende Menschen in Deutschland das Bedürfnis, die Schicksale ihrer Angehörigen zu klären, die in Folge dieses Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. Martin Schüepp, IKRK, wies darauf hin, dass derzeit weltweit nach mehr als 140.000 Menschen gesucht werde. Diese hohe Anzahl sei hauptsächlich auf die Situation und die bewaffneten Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Jemen, zurückzuführen. Eine wichtige Rolle auf internationaler Ebene spielt die online-basierte Suche mit Fotos (www.tracetheface.org ), die in Kooperation mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz erfolgt. Von September 2013 bis Dezember 2018 waren weltweit insgesamt 27.308 suchende und gesuchte Personen an Trace the Face beteiligt, 7.532 von diesen wurden über den DRK-Suchdienst erfasst. Bis Mitte Juli 2019 konnten beim Roten Kreuz 161 Trace the Face Erfolgsgeschichten verzeichnet werden. Anlässlich der Pressekonferenz wurde das Suchinstrument Trace the Face vor Ort mit einem Trace the Face-Kiosk veranschaulicht.