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Der Iranische Rote Halbmond zu Besuch beim DRK-Suchdienst

Ein Gruppenbild von Mitarbeitern vom Suchdienst des Iranischen Roten Halbmondes, der IKRK-Delegation in Teheran und des DRK-Suchdienstes.
Ein Gruppenbild von Mitarbeitern vom Suchdienst des Iranischen Roten Halbmondes, der IKRK-Delegation in Teheran und des DRK-Suchdienstes.

Drei Kolleginnen vom Suchdienst des Iranischen Roten Halbmondes und von der IKRK-Delegation in Teheran haben zwischen dem 04. und 09. September 2016 den DRK-Suchdienst besucht. Während dieser Woche fand ein intensiver Erfahrungsaustausch statt zu den jeweiligen Aufgabenbereichen und aktuellen Herausforderungen der Suchdienste innerhalb des internationalen Suchdienst-Netzwerks der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften. Frau Maryam Noorjahani, Frau Maryam Zaberjadian (beide vom Iranischen Roten Halbmond) und Frau Donya Haghani (IKRK) besuchten die Suchdienst-Leitstelle in Berlin, den Suchdienst im Landesverband Berliner Rotes Kreuz, das Bayerische Rote Kreuz sowie den Suchdienst-Standort München..

Dort informierten sich die Kolleginnen über Aufbau, Struktur sowie Methoden und Organisation der unterschiedlichen Arbeitsbereiche des DRK-Suchdienstes. Darüber hinaus konnten sie in zwei Flüchtlingsunterkünften Einblicke in die praktische Suchdienstarbeit gewinnen und zusätzlich dazu Aufgaben und Organisation eines Kreisverbandes kennenlernen, insbesondere die Arbeit eines KAB. Die Kolleginnen und Kollegen nutzten diese gute Gelegenheit auch, um sich über konkrete Fragen bei der praktischen Fallbearbeitung auszutauschen, insbesondere in den Bereichen Internationale Suche, Fluchtrouten und unfreiwillige Trennung von Familienverbänden sowie zu Möglichkeiten der Familienzusammenführung.

Der Besuch in Deutschland bot auch Gelegenheit für ein kulturelles Begleitprogramm: Stadtführungen in Berlin und München, eine Spree-Tour durch Berlins Mitte, eine Bootsfahrt mit der Wasserwacht auf dem Chiemsee sowie die Besichtigung der Fraueninsel. Das persönliche Kennenlernen in dem Bewusstsein, gemeinsam Teil einer internationalen humanitären Bewegung zu sein, machten diese Tage zu einem beeindruckenden Erlebnis für alle Beteiligten.