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KAB-Mobil im Einsatz

Das neue Fahrzeug des Kreisauskunftsbüros im Rheingau-Taunus
Das neue Fahrzeug des Kreisauskunftsbüros im Rheingau-Taunus

Das neue Fahrzeug des Kreisauskunftsbüros (KAB) im Kreisverband Rheingau-Taunus hatte seinen ersten Einsatz - beim IronMan 70.3 in Wiesbaden. Doch bis es zu diesem Einsatz kam, bedurfte es vieler ehrenamtlicher Stunden.

Nach der Fusionierung zweier Kreisverbände besteht das Kreisauskunftsbüro im Rheingau-Taunus aus zwei Ortsvereinen, die weiter entfernt voneinander nicht sein könnten. Zum Üben werden daher oft die Räumlichkeiten eines weiteren Ortsvereins genutzt, der relativ zentral liegt. Als im Kreisverband Marburg ein Fahrzeug ausgesondert wurde, war das die Gelegenheit, mobiler zu werden: Nach dem notwendigen Umbau ist aus einem Arzttruppkraftwagen der Sanitäter ein kleines mobiles Büro des Kreisauskunftsbüros im Rheingau-Taunus-Kreis geworden.

Es hat gut zwei Jahre gedauert, bis das das KAB-Mobil nun endlich zum Einsatz kommen konnte: Angefangen mit der Planung, wie das neue Büro aussehen soll und was das Fahrzeug beinhalten muss, über die Bewilligung der Kosten, bis hin zur Umsetzung, An den verschiedenen Prozessen bis hin zur Fertigstellung waren viele Personen ehrenamtlich beteiligt. Hauptsächlich wurde der Umbau von einem Schreiner geleistet, der auch seine Technikerarbeit über dieses Thema geschrieben hat. Unterstützt wurde er von Helfern der Bereiche Strom und Funk, denn all das muss in einem Büro für die Kommunikation vorhanden sein. Leider konnten aus Platzgründen nicht alle Extra-Wünsche berücksichtigt werden, denn diese hätten auch den stromversorgungstechnischen Rahmen gesprengt. Jetzt gibt es viel Stauraum für ein Stromaggregat, eine kleine Bierzeltgarnitur, Kisten mit Büromaterial und einen Pavillon. Im Innenraum des Fahrzeuges befinden sich außerdem nun drei Computerarbeitsplätze, an denen ungestört gearbeitet werden kann. Alles ist gut verstaut bzw. verzurrt, so dass es bei der Fahrt an seinem Platz bleibt.

Den Ersteinsatz beim IronMan in Wiesbaden hat das KAB-Mobil mit Bravour bestanden. Einige Kleinigkeiten fielen bei der Gelegenheit noch auf, wie zum Beispiel das Fehlen einer Uhr oder eine Einsteighilfe wie beim Campingbus, die noch beschafft werden müssten. Dem nächsten Einsatz steht dann nichts mehr im Wege.

Beim IronMan 70.3 in Wiesbaden hat das Kreisauskunftsbüro die LäuferInnen registriert, die am Ziel im Sanitätszelt oder auf der Strecke sanitätsdienstlich versorgt wurden. Angehörige, die ihre Läuferin/ihren Läufer über längere Zeit nicht gesehen hatten, weil diese vielleicht im Sanitätszelt behandelt oder gar in ein Krankenhaus gebracht wurden, konnten dann auf Nachfrage umgehend informiert werden.

Sportveranstaltungen wie der IronMan 70.3 bieten den Kreisauskunftsbüros gute Übungsmöglichkeiten für ihre eigentliche Aufgabe: Bei Katastrophen oder Großschadenslagen Auskunft über den Verbleib vermisster Angehöriger geben zu können.

Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, die in ihrer Freizeit fleißig an dem Fahrzeug gearbeitet haben und viel Freude bei gemeinsamen Dienstabenden mit dem KAB-Mobil!