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Erfolgreiche Kooperation UNHCR – DRK-Suchdienst bei der Beratung zur Familienzusammenführung

UNHCR Logo
Der DRK-Suchdienst kooperiert in Flüchtlingsfragen mit dem UNHCR .

Geschwisternachzug zu anerkannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, unterschiedliche Terminvergabesysteme bei den deutschen Auslandsvertretungen, Ausschluss des Familiennachzuges zu subsidiär Schutzberechtigten, Anerkennung religiöser Eheschließungen in Eritrea – das alles und noch vielmehr sind die Schlagworte, die seit geraumer Zeit die Beratungspraxis bei der Familienzusammenführung von und zu Flüchtlingen beherrschen.

Mehrfach geänderte gesetzliche Vorschriften, neue Runderlasse des Auswärtigen Amtes, geänderte Informationen auf den Webseiten der deutschen Auslandsvertretungen stellen die Suchdienst-Beraterinnen und Suchdienst-Berater des DRK vor große Herausforderungen, jeweils sozusagen tagesaktuell beraten zu können. Die Fülle an Informationen macht es mitunter sehr schwierig, hier nicht den Überblick zu verlieren!

Mit finanzieller Unterstützung des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) ist es dem DRK-Suchdienst gelungen, hier seit September 2017 gezielte Schulungen der DRK-Suchdienst-Beratungsstellen zu diesem Themenkomplex durchzuführen. Als Trainer für diese Schulungsmaßnahmen konnte der DRK-Suchdienst hierfür Michael Ton gewinnen, der auf über 20 Jahre anwaltliche Berufserfahrung im Ausländer-und Asylrecht zurückgreifen kann. Michael Ton ist bis Jahresende landauf und landab unterwegs, um in (fast) allen DRK-Landesverbänden Schulungsveranstaltungen durchzuführen. Die Resonanz war mehr als positiv, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich auf den neuesten Informationsstand bringen und Lösungsvorschläge für ihre schwierigen Einzelfälle der Beratungspraxis mitnehmen.

Parallel dazu finanzierte der UNHCR entsprechende Trainingsmaßnahmen für die Sachbearbeiterinnen im Bereich Familienzusammenführung von und zu Flüchtlingen am Suchdienst-Standort Hamburg. Und der DRK-Suchdienst war in der Lage, für die bundesweite Einzelfallberatung beim Familiennachzug zu eritreischen Flüchtlingen eine Tigrinya-sprachige Sachbearbeiterin in Hamburg zu beschäftigen.

Der DRK-Suchdienst ist sehr froh über diese gelungene Kooperation mit dem UNHCR, die es ermöglicht hat, die Qualität der Beratung zur Familienzusammenführung im Flüchtlingsbereich zu stärken und zu verbessern! UNHCR und DRK-Suchdienst wollen diese Zusammenarbeit gerne fortsetzen. Derzeit ist allerdings noch offen, ob die Trainingsmaßnahmen weiterhin finanziell bezuschusst werden können.

Der DRK-Suchdienst dankt UNHCR ausdrücklich für die erfolgte Unterstützung!