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Kooperation

Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
Zusammenarbeit mit anderen Suchdiensten

Deutsches Rotes Kreuz ist Teil der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung besteht aus drei Komponenten:

  • dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK),
  • der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (Int. Föderation) sowie
  • den Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Das Deutsche Rote Kreuz e. V. ist die Nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich.

Der DRK-Suchdienst arbeitet bei der weltweiten Suche nach vermissten Angehörigen und bei der Familienzusammenführung eng mit dem Suchdienst-Netzwerk der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zusammen.

Weitere Informationen dazu in der Rubrik „Suchdienstnetzwerk".

Internationales Komitee vom Roten Kreuz

Das Zeichen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.Gründungsorgan der Bewegung ist das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit Sitz in Genf. Das IKRK ist eine private, neutrale und unabhängige Schweizer Organisation mit dem humanitären Auftrag, sich weltweit für den Schutz der Opfer von bewaffneten Konflikten einzusetzen.

Es leitet und koordiniert internationale Hilfsaktionen in bewaffneten Konflikten, besucht Gefangene und organisiert einen Zentralen Suchdienst. Die Konfliktparteien ruft das IKRK zur Einhaltung des Rechts auf, um den Schutz der nicht am Konflikt Beteiligten und die Beachtung der Beschränkung bei Waffeneinsätzen und Kriegsführungsmethoden zu gewährleisten. Darüber hinaus spielt das IKRK eine wesentliche Rolle bei der Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts.

Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften hat ebenfalls ihren Sitz in Genf und ist der Dachverband der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Sie unterstützt die Entwicklung Nationaler Gesellschaften sowie den Ausbau ihrer Dienste zugunsten der am meisten Schutz- und Hilfebedürftigen. Sie koordiniert die internationale Hilfe der nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften im Fall von Natur- und technischen Katastrophen und fördert nationale Katastrophenschutzprogramme.

Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften

Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond.In fast jedem Land der Welt verwirklichen Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften durch ihre Arbeit die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Nationale Gesellschaften sind in ihrem Staat als freiwillige Hilfsgesellschaften („auxiliaries to the public authorities") anerkannt. Sie erfüllen in Friedenszeiten viele humanitäre Aufgaben im Katastrophenschutz sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Bedarfsfall arbeiten die Nationalen Gesellschaften beim Zivilschutz mit und unterstützen den Sanitätsdienst ihrer Streitkräfte.

International leisten die Nationalen Gesellschaften in bewaffneten Konflikten und bei Katastrophen humanitäre Hilfe. Außerdem helfen sie durch ein weltweites Suchdienst-Netzwerk bei der Familienzusammenführung.

Zusammenarbeit mit anderen Suchdiensten

Bei der Bearbeitung von Anfragen zum Zweiten Weltkrieg arbeitet der DRK-Suchdienst insbesondere mit dem Internationalen Suchdienst (ITS), dem Kirchlichen Suchdienst (KSD) und der Deutschen Dienststelle (WASt) zusammen. Sofern die beim DRK-Suchdienst eingehenden Anfragen in die Zuständigkeit der anderen Einrichtungen fallen, werden die Anfragen weitergeleitet und die Anfragenden darüber informiert.

Der Internationale Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen dient Opfern der Naziverfolgung und deren Angehörigen, indem er ihr Schicksal mit Hilfe seiner Archive dokumentiert. Die Archive des ITS sind in die drei Hauptbereiche Inhaftierung, Zwangsarbeit und Displaced Persons untergliedert und geben u.a. Hinweise über verfolgte und verschleppte Personen, die während des Krieges auf dem Gebiet des Dritten Reiches verschollen sind. Der Internationale Suchdienst erteilt Auskünfte über Deutsche und Nichtdeutsche, die in NS-Konzentrations- oder Arbeitslagern und anderen Haftstätten inhaftiert waren, und über Nichtdeutsche, die während des Zweiten Weltkrieges als Zwangsarbeiter im Gebiet des Deutschen Reiches eingesetzt waren.

Der Kirchliche Suchdienst (KSD) fungiert als "Einwohnermeldeamt" für Deutsche aus ehemaligen Ost-, Vertreibungs- und Siedlungsgebieten. Die im Zeitraum von 1939 bis 1945 in den Vertreibungsgebieten ansässige deutsche Bevölkerung konnte nahezu lückenlos erfasst werden. Der Kirchliche Suchdienst gibt Auskünfte, unterstützt bei der Suche nach Vermissten sowie bei der Klärung von Familienstrukturen von Vertriebenen und Spätaussiedlern. Außerdem erhalten Sie hier Hilfe bei der Beschaffung von Urkunden, in Nachlassangelegenheiten, Staatsangehörigkeitsfeststellungsverfahren und Entschädigungsverfahren oder bei Fragen zu Renten- und Lastenausgleichsangelegenheiten.

Die Deutsche Dienststelle (WASt) verwahrt Unterlagen (Erkennungsmarkenverzeichnisse, Personalveränderungslisten, Verlustunterlagen, Personalunterlagen) der ehemaligen deutschen Wehrmacht bzw. Marine und anderer militärischer bzw. militärähnlicher Verbände aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, Unterlagen über deutsche, österreichische und verbündete Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges in alliierter Kriegsgefangenschaft und Unterlagen über fremdländische Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam. Die WASt gibt u.a. Auskünfte über Kriegssterbefälle, Dienstzeiten, Kriegsgefangenschaft, Erkennungsmarken und Kriegsopferversorgung.