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DRK-Suchdienst Newsletter Ausgabe 3, Oktober 2014

Editorial: Grußwort | Reportage: Familie nach 18 Jahren wieder vereint | Aktuelles: Ein Jahr nach dem 10. BVFG-Änderungsgesetz – Antragsflut beim BVA | Aktuelles: Neuer Flyer für Kreisauskunftsbüros in deutscher und englischer Sprache | Aktuelles: Suchdienst-Positionspapier zu Dublin III | Aktuelles: Internationale Zusammenarbeit mit dem IKRK | Aus der Praxis: KAB-Einsatz nach Bombenfund in Magdeburg | Aus der Praxis: KAB-Einsatz beim Frankfurter Triathlon | Pressespiegel-Spezial zum Tag der Vermissten | Pressespiegel

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Interessierte,

willkommen zur dritten Ausgabe des Suchdienst-Newsletters. In dieser Ausgabe finden Sie die bewegende Geschichte einer Familienzusammenführung, die nach 18 Jahren endlich geglückt ist. So lange hat es gedauert, bis Andreas Wagner seine Großmutter aus Kasachstan zu sich nach Deutschland holen durfte. Der DRK-Suchdienst hat die Familie engagiert begleitet. Seit Ende September 2014 sind Großmutter, Mutter und Enkel in Wendlingen, Baden-Württemberg, wieder vereint. 

Lesen Sie in dieser Ausgabe auch über Einsätze der Kreisauskunftsbüros (KAB): Nach einem Bombenfund in der Magdeburger Innenstadt und beim Triathlon in Frankfurt mit 2.700 Teilnehmern. Zudem informiert ein neuer Flyer in deutscher und englischer Sprache über die Arbeit der KAB.

Der Suchdienst hat kürzlich ein Positionspapier zur Asylverfahrensordnung innerhalb der EU – das sogenannte Dublin-III-Abkommen – erarbeitet. Es unterstreicht, wie wichtig es ist, dass wir die Rotkreuz-Grundsätze wie Neutralität, Unabhängigkeit und Menschlichkeit in unserer Arbeit jederzeit wahren. Wir hoffen, dass dieses Papier Ihnen eine Hilfe sein wird.

Viele positive Rückmeldungen zum Suchdienst-Newsletter haben uns erreicht und wir freuen uns weiterhin über Ihr Feedback und Ihre Anregungen. Sie erreichen uns unter newsletter@drk-suchdienst.de.

 
Alle früheren Ausgaben lesen Sie unter:
 
Ihre 
 
Dorota Dziwoki
Leiterin Suchdienst-Leitstelle, Berlin

Reportage

Familie nach 18 Jahren wieder vereint

Andreas Wagner war zwölf Jahre alt, als er mit seiner Familie aus Kasachstan nach Deutschland kam. Die Spätaussiedler waren sich sicher, dass sie die Großmutter ohne Probleme wenig später nachholen dürften. Doch es blieb nicht bei ein paar Formalitäten.

 

Aktuelles

Ein Jahr nach dem 10. BVFG-Änderungsgesetz – Antragsflut beim BVA

Seit einem Jahr gilt das 10. Änderungsgesetz zum Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz. Die neuen Bestimmungen führten zu einer wahren Antragsflut im Bundesverwaltungsamt und die Bearbeitungszeiten sind lang. Viele Familien wollen sich mit ihren Angehörigen wieder vereinen und können sich beim DRK-Suchdienst beraten lassen. 

Aktuelles

Neuer Flyer für Kreisauskunftsbüros in deutscher und englischer Sprache

Im Falle einer Katastrophe oder eines bewaffneten Konflikts nehmen die DRK-Landes- und Kreisauskunftsbüros Informationen über Verletzte sowie Vermisste auf und erteilen Auskunft an Angehörige. Darüber informiert den Flyer „Ehrenamtliche Mitarbeit im KAB“ (deutsch/englisch) und richtet sich an alle, die sich für diese Arbeit interessieren.

Aktuelles

Suchdienst-Positionspapier zu Dublin III

Der DRK-Suchdienst hat seine Position zur Suche nach Familienangehörigen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Rahmen der Dublin III-Verordnung formuliert.

Aktuelles

Internationale Zusammenarbeit mit dem IKRK

Auf Einladung des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fand vom 17. bis 19. Juni 2014 in Genf das dritte Treffen der sogenannten "RFL Implementation Group" statt, in der auch der DRK-Suchdienst mitwirkt. Hier findet Austausch darüber statt, inwieweit die Internationale Suchdienst-Strategie bereits weltweit umgesetzt werden konnte und wie die Stärken des internationalen Suchdienst-Netzwerks noch besser genutzt werden können. 

Aus der Praxis

KAB-Einsatz nach Bombenfund in Magdeburg

Das Kreisauskunftsbüro (KAB) des DRK Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower Land war am 17. Juli nach einem Bombenfund in Magdeburg im Einsatz. Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Bauarbeiten direkt neben dem Dom gefunden. Mehr als 6.000 Menschen mussten die Innenstadt verlassen, 350 davon wurden in Notunterkünften untergebracht. Das KAB konnte besorgten Angehörigen Auskunft geben, wo sie zu finden waren. 

Aus der Praxis

KAB-Einsatz beim Frankfurter Triathlon

Mit einem Suchdienst-Service für Angehörige unterstützten am 5. Juli drei Kreisauskunftsbüros den Frankfurter Triathlon. 500 erschöpfte Sportler wurden von Sanitätern behandelt. Über 100 Mal gaben die KAB Auskunft. 

Pressespiegel Spezial

zum Internationalen Tag der Vermissten

Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes bringt Familien von Flüchtlingen zusammen. Viele stammen aus Afrika – so wie Tenin und Kankou aus Guinea, die sich auf den langen Weg machten, ihre Eltern zu finden. Verena Mayer von der Süddeutschen Zeitung traf die Familie in Warendorf.