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In eigener Sache

Neuer Mitarbeiter in der DRK-Suchdienst-Leitstelle: Gerald Kaufhold

Gerald Kaufhold freut sich auf zukünftige Herausforderungen beim DRK-Suchdienst.
Gerald Kaufhold freut sich auf zukünftige Herausforderungen beim DRK-Suchdienst. Foto: Privat

Lieber Herr Kaufhold, herzlich willkommen beim DRK-Suchdienst! Wir freuen uns sehr, Sie als neuen Mitarbeiter der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat zu begrüßen. Bitte stellen Sie sich kurz selbst vor, wir haben dafür ein paar Fragen vorbereitet:

Welche Aufgabe haben Sie beim DRK-Suchdienst?

Als Referent Amtliches Auskunftsbüro (AAB) bin ich zusammen mit meiner Kollegin Claudia Bliesener für diesen Themenbereich verantwortlich. Ergänzend zu den Aufgaben, die sich im engeren Sinne aus den Genfer Abkommen III und IV im Krisen- und Konfliktfall mit Blick auf Kriegsgefangene und Zivilinternierte ergeben, berührt dies auch den Bereich der Personenauskunft in Katastrophenfällen. Das Aufgabenfeld reicht von konzeptioneller Arbeit, der Planung und Organisation von Aus- und Weiterbildungen bis hin zum Austausch mit unseren institutionellen Partnern, internationalen Schwesterorganisationen und dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Eine besondere Rolle kommt dabei natürlich der Zusammenarbeit mit den DRK-Landesverbänden und den Mitgliedern der Projektgruppen zu. Als jemand, der „von außen“ zum DRK gekommen ist, also bisher keine direkten Berührungspunkte zum Roten Kreuz hatte, muss ich erstmal sehr viel lernen – und das nach Möglichkeit sehr schnell. Wenn mich meine Kolleginnen in der Suchdienst-Leitstelle nicht gerade in etwas einführen, „was wir auch noch machen“, plane ich derzeit die Durchführung der Aus- und Weiterbildungen für Kreisauskunftsbüro-Leiterinnen und -Leiter im kommenden Jahr in Hamburg und betreue die XENIOS-Software, die dem einem oder anderen vielleicht bekannt ist. 

Warum haben Sie sich beim DRK-Suchdienst beworben?

Zum einen war es für mich immer wichtig, dass meine Arbeit einen gesellschaftlichen Mehrwehrt beinhaltet. Der DRK-Suchdienst hat für mich als ehemaliger Soldat eine gewisse ideelle Bedeutung, sowohl was den historischen Ursprung der Suchdienstarbeit betrifft wie auch die grundlegende Idee des AAB. Soldatinnen und Soldaten, die heute die Werte einer Demokratie verteidigen, können sehr dankbar für die Leistungen des DRK-Suchdienstes auf den unterschiedlichen Ebenen sein, ob gegenwärtig oder in der Vergangenheit. Und auch wenn der Bezug vielleicht eher indirekt ist, schließt dass - zumindest für mich persönlich - die Aufgaben der Beratung zur Internationalen Suche und Familienzusammenführung ausdrücklich mit ein.

Gleichzeitig fand ich die Aufgaben inhaltlich sehr spannend und mit gefiel, dass ich mit der Organisation von Weiterbildungen auch praktisch und nicht nur theoretisch arbeiten könnte. In der Erwachsenenbildung hat mir insbesondere die Zusammenarbeit mit den Menschen Spaß gemacht und die Möglichkeit, dies mit einem intellektuell interessanten Thema zu verbinden, hat mir sehr gefallen.

Was wussten Sie über den DRK-Suchdienst, bevor Sie angefangen haben?

Bis jetzt hatte ich nur vereinzelt Berührungspunkte mit dem DRK und entsprechend mit dem Suchdienst. Gleichzeitig habe ich nicht ganz bei null angefangen. Als Rekrut wurde mir in den ersten drei Monaten meines Grundwehrdienstes erklärt, was mich potenziell bei einer Gefangenahme erwartet. Im Studium haben wir im Seminar zum humanitären Völkerrecht auf der Studienfahrt nach Genf uns natürlich auch mit Solferino befasst. In der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und durch die Arbeit im Bereich der Politischen Bildung bei der Bundeswehr hatte ich immer wieder Berührungspunkte mit dem Arbeitsfeld des DRK-Suchdienstes. Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich die Ausschreibung gelesen habe und nach meiner Bewerbung zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. 

Worauf freuen Sie sich bei Ihrer neuen Aufgabe?

Das ist eine Frage, die ich sehr schwer zu beantworten finde. Im Grunde freue ich mich auf alles. Auf menschlicher Ebene bin ich begeistert von meinen Kolleginnen in der Suchdienst-Leitstelle und meiner Teamleiterin, die mich sehr freundlich aufgenommen haben. Genauso wie von allen anderen im Bereich des DRK-Suchdienstes, die mir jeweils sehr offen und hilfsbereit begegnen. Inhaltlich finde ich den Themenbereich, in dem ich nun arbeite, sehr spannend, vielschichtig und abwechslungsreich. Am meisten freue ich mich wahrscheinlich auf den Sommer 2022, wenn das erste der beiden Seminare für Kreisauskunftsbüro-Leiterinnen und -Leiter stattfinden soll und sich zeigt, ob alles klappt wie geplant und sich die Arbeit im Vorfeld dann auch praktisch auszahlt.

Wo und wann arbeiten Sie und wie sind Sie am besten zu erreichen?

Als Teilzeitkraft arbeite ich vor allem von meinem Büro im DRK-Generalsekretariat oder mobil und bin in der Regel montags, mittwochs und donnerstags im Vormittag per Telefon erreichbar bzw. beantworte dann E-Mails. Ansonsten bin ich natürlich auf den Aus- und Fortbildungen im Bereich AAB vor Ort, die die Suchdienst Leitstelle organisiert. Darüber hinaus würde ich mich freuen, nach Möglichkeit auch an Veranstaltungen in der Fläche teilzunehmen. So habe ich zum Beispiel gleich in meiner ersten Woche digital am ersten Teil der Kreisauskunftsbüro-Leiter-Tagung des DRK-Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen, wofür ich sehr dankbar war und von der ich inhaltlich sehr viel mitnehmen konnte.  

Vielen Dank, lieber Herr Kaufhold, und guten Erfolg bei Ihrer Tätigkeit für den DRK-Suchdienst!

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