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Aktuelles

Erfolgreicher Fachtag Afghanistan im DRK-Landesverband Sachsen

Rudaba Badakhshi vom Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur referierte beim Fachtag Afghanistan. Bild: Stadt Leipzig
Rudaba Badakhshi vom Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur referierte beim Fachtag Afghanistan. Bild: Stadt Leipzig

Am 06. April 2022 hat im DRK-Landesverband Sachsen der 4. Länder-Fachtag stattgefunden. Nachdem die Länder Türkei, Venezuela und Syrien Schwerpunkte der früheren Veranstaltungen waren, ging es aktuell um Afghanistan.

Zielgruppe des ganztägigen hybriden Angebots waren auch diesmal Mitarbeitende aus den Beratungsstellen des DRK-Suchdienstes und aus dem Aufgabenfeld Migration. Die Vermittlung geschichtlicher Hintergründe, der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, aktueller Herausforderungen sowie der Bedarfe und Schwierigkeiten der Menschen in Afghanistan dienten dazu, ein besseres Verständnis und Einfühlungsvermögen für die Klientinnen und Klienten des DRK-Suchdienstes aus dieser Region zu schaffen.

In ihrem Vortrag "Afghanistan - Geschichte und aktuelle Lage“ stellte die Islamwissenschaftlerin Angela Parvanta die wechselvollen Beziehungen und Verflechtungen des Landes zu Europa dar. Besonders gut arbeitete sie Afghanistan als einen Ort heraus, an dem sich von jeher die Wege verschiedener Kulturen kreuzten – vergleichbar mit dem Balkan in Europa.

Der Vortrag „Ankommen in Deutschland“ von Rudaba Badakhshi (Bild), Referentin des Zentrums für Europäische und Orientalische Kultur e.V., zeigte alltägliche Probleme auf, die Afghaninnen und Afghanen oftmals dabei haben können, in Deutschland Fuß zu fassen, u.a. das Lösen einer Fahrkarte für den ÖPNV. Nach den jeweiligen Beiträgen gab es Raum für Diskussion und Austausch auch zu Fällen aus der Beratungspraxis.

Die Länder-Fachtage werden regelmäßig u.a. vom DRK-Suchdienst-Standort Hamburg sowie von der DRK-Suchdienst-Leitstelle in Berlin fachlich unterstützt. Die externen Referentinnen und Referenten haben stets unmittelbar und persönlich Bezug zum jeweiligen Schwerpunktland und vermitteln auf individuelle Art und Weise Zugang dazu, z.B. mit einem musikalischen Einstieg oder über Aspekte der Popkultur. In besonders guter Erinnerung ist den Teilnehmenden beispielsweise eine Architektin aus Syrien geblieben, die anhand der Konstruktion der Wohnhäuser vor Ort die sozialen Beziehungen der Menschen beschrieb.

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