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Akten aus Moskau

Seit Anfang der 1990er Jahre recherchiert der DRK-Suchdienst in ehemaligen sowjetischen Archiven. Mit diesen neuen Quellen ist es möglich, Informationen über Kriegsgefangene und Zivilisten zu erhalten, die infolge der Ereignisse des Zweiten Weltkrieges verschollen sind. Die Auswertung des Materials erfordert eine akribische Suche in den kyrillischen Vorlagen, um die richtige Person unter unterschiedlichen Namensvarianten zu ermitteln.

Aktenregale im Russischen Staatlichen Militärarchiv in Moskau. Foto: DRK-SuchdienstVereinbarungen über einen Dokumentenerwerb bestehen derzeit mit folgenden Einrichtungen:

  • dem Russischen Staatlichen Militärarchiv,
  • dem Hauptinformationszentrum des Innenministeriums Russlands,
  • dem Archiv des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands,
  • dem Archiv des Föderalen Sicherheitsdienstes der Ukraine,
  • dem Archiv der höchsten Machtorgane der Ukraine,
  • dem Archiv des KGB in Weißrussland,
  • dem Archiv des Innenministeriums in Weißrussland.

 

Auszug aus der elektronischen Personalakte eines deutschen Kriegsgefangenen. Foto: E. Gurian/DRK-SuchdienstSeit 2004 digitalisiert der DRK-Suchdienst 2 Millionen Gefangenenakten der deutschen Kriegs- und Zivilverschollenen aus dem Staatlichen Militärarchiv Russlands und erstellt eine Datenbank mit Personal- und Schicksalsangaben.

Die digitalisierten Personalakten enthalten beispielsweise

  • Sterbe- und Entlassungsdokumente,
  • Aufzeichnungen über Krankheiten,
  • Personalbögen der Gefangenen,
  • Soldbücher,
  • Familienfotos und
  • weitere persönliche Unterlagen.

Damit ist es möglich, bei einer Suchanfrage den Hinterbliebenen eine endgültige und umfassende Klärung von Sterbedaten und Grablagen mitzuteilen.