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Deutsch-Russisches Datenbank- und Rechercheprojekt

Seit 2017 besteht neue Hoffnung auf schicksalsklärende Informationen zu deutschen und sowjetischen Kriegsgefangenen und Internierten, deren persönliche Schicksale bisher nicht dokumentiert worden sind. Ein internationales Projekt ermöglicht nun kontinuierlich weitere Nachforschungen in den Archiven der Russischen Föderation.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der russische Außenminister Sergej Lawrow haben dazu am 22. Juni 2016 eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin kündigten sie das deutsch-russische Kooperationsprojekt zur Suche und Digitalisierung von Archivunterlagen mit dem Titel „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" öffentlich an.

Im Rahmen dieses gemeinsamen Vorhabens sollen vorhandene Archivmaterialien lokalisiert, systematisch erfasst und zugänglich gemacht werden. Ziel ist, die persönlichen Schicksale vieler Menschen aus beiden Ländern aufzuklären, den Vermissten ihre Namen zurück zu geben und so ein würdiges Gedenken für die Nachgeborenen zu ermöglichen.

Mit diesem Projekt setzt der DRK-Suchdienst seine bisherigen Bemühungen fort, die Schicksale deutscher Kriegsgefangener und Internierter zu klären. Im Auftrag des Auswärtigen Amts koordiniert der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) das internationale Gesamtprojekt. Weitere Projektpartner für die Recherchen nach russischen Kriegsgefangenen und die Erschließung von entsprechenden Archivbeständen sind zudem das Deutsche Historische Institut in Moskau und das Bundesarchiv.

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