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Gedenkstunde der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Wie der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes seit 1945 hilft

Anlässlich des “Gedenktags für die Opfer von Flucht und Vertreibung” sowie des “Weltflüchtlingstags” der Vereinten Nationen richtet das Bundesministerium des Innern (BMI) seitens der Bundesregierung jedes Jahr am 20. Juni eine Gedenkstunde aus. Dabei wird sowohl der deutschen Heimatvertriebenen des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit als auch der gegenwärtigen Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit gedacht. Die Verbindung zwischen historischem und aktuellem Geschehen verdeutlicht die Gemeinsamkeiten der menschlichen Schicksale aufgrund äußerer Umbrüche und rückt dies stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein. 

In der diesjährigen Gedenkstunde sollen Helfende im Mittelpunkt stehen, die sich für Opfer von Flucht und Vertreibung einsetzen, darunter auch Mitarbeitende des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes: Ihr Alltag und ihre Motivation werden der “Rote Faden” der Veranstaltung sein. Nach einer Begrüßung durch den Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, wird u.a. ein neuer Film über die humanitäre Arbeit des DRK-Suchdienstes als Rotkreuz-Kernaufgabe im Wandel der Zeiten gezeigt, ausgehend vom Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen mit den daraus resultierenden Aufgaben der Schicksalsklärung und Suche sowie Beratung Familienzusammenführung Spätaussiedler bis hin zum Bedarf der Ratsuchenden aufgrund heutiger Konflikte. Mitarbeitende des DRK-Suchdienstes und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge tauschen sich anschließend in einem Podiumsgespräch aus und erläutern die gesellschaftliche Bedeutung ihrer Aufgaben. Das Schlusswort hält der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Stephan Mayer. 

Mit rund 40 angemeldeten Gästen aus dem DRK-Generalsekretariat und seinen Suchdienst-Standorten Hamburg und München sowie den DRK-Landes- und -Kreisverbänden ist das DRK in diesem Jahr unter den rund 300 geladenen Teilnehmenden besonders gut repräsentiert. Der DRK-Suchdienst ist der Bundesregierung für die Wertschätzung seiner Aufgaben als Fürsprecher für die Vermissten und ihre Familien sehr dankbar. 

Programm und Livestream zur Gedenkstunde

Wann: Samstag, 20. Juni 2026, ab 13 Uhr
Wo: Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin 

Das Protokoll der Bundesregierung bietet Interessierten einen Livestream der Gedenkstunde an, der am 20. Juni 2026 ab 13:00 Uhr zur Verfügung stehen wird. 

Das DRK trägt seit 2015 regelmäßig zur “Gedenkstunde für die Opfer von Flucht und Vertreibung” bei: 

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